Hoopers

Hoopers ist auch bekannt unter Hoopers-Agility oder N.A.D.A.C. Hoopers. Die Anfänge hat die junge Hundesportart in den USA gemacht und gewinnt seit den letzten Jahren immer mehr begeisterte Anhänger. Die Vierbeiner werden auf Distanz (12-30m) durch einen Hindernisparcours geführt. Dabei laufen sie in einer bestimmten Reihenfolge durch Rundbögen, sogenannte Hoops oder 1m lange Tunnel und rennen um Tonnen und Gates. Die Besonderheit ist das der Hundeführer NICHT mitläuft.

Für wen ist Hoopers geeignet?

Hoopers ist ein Sport für Jung und Alt. Da sie ganz ohne Springen auskommt, sind sowohl gesunde junge als auch ältere Hunde willkommen, sofern sie keine Schmerzen haben. Die Rasse spielt dabei keine Rolle. Allerdings sollte der Vierbeiner Spaß an der Arbeit haben und durch Spielzeug oder Futter motivierbar sein. Auch Hundeführer, die selbst körperlich beeinträchtigt sind, können mit ihrem Hund diesen Sport machen, sie benötigen dafür ggf. anfangs einen Helfer.

Wie funktioniert die Sportart?

Ähnlich wie im Agility gibt es einen Geräteparcours, der in einer bestimmten Reihenfolge durchlaufen werden muss. Der Hund wird zu einem Start Hoop gebracht und muss dann warten bis der Hundeführer in seinem Führbereich ist, den er während des Laufs nicht verlassen darf. Anschließend wird der Hund durch Wort und oder Körpersignale durch den Parcours geleitet. Je nachdem in welcher Klasse das Team startet sind die Reihenfolge, die Distanz und die Anzahl der Geräte unterschiedlich.

Wie lernt der Hund Hoopers?

Anfangs lernt der Hund, dass es sich für ihn lohnt, wenn er durch den Hoop oder den Tunnel läuft oder wenn er um die Tonne und das Gate läuft. In vielen kleinen Schritten lernt der Hund selbstständig die Hindernisse zu nehmen. Er lernt, dass er erst dann seine Belohnung erhält, wenn er das gewünschte Verhalten gezeigt hat und nicht durch Locken. Durch einen Rückwärtsaufbau lernt der Hund auch auf immer größeren Distanzen zu seinem Menschen zu laufen. Wir arbeiten mit positiver Verstärkung und belohnen den Hund mit Futter oder Spielzeug. Sobald der Hund verstanden hat, um was es geht, werden die Hunde immer schneller und schneller.

Im 2. Schritt lernt der Hund das es verschiedene Richtungsanweisungen gibt. Mal läuft er im weiten Bogen um die Tonne, mal im engen Bogen. Oder er muss vom Mensch wegarbeiten oder auf den Menschen hin. Er wird mal rechts und mal links geführt. Somit wird es garantiert nicht langweilig.

Mögliche Wortsignale:

Außen/ Outout -> weiter Bogen um ein Gate oder Tonne

RumRum / RRRRRRR -> enger Bogen um eine Tonne oder Gate

Vor / Lauf / Gogogo -> geradeaus alle Hoops / Tunnel

ZipZip -> Abbiegen Richtung Hundeführer

Weg -> Weglaufen vom Hundeführer

Die Wortsignale sind frei wählbar, für den Hund müssen sie nur eindeutig zu unterscheiden sein.